Chronik des Imkervereins

Chronik des Imkerverein Krumbach von 1891 e.V.

 

20. 01. 1891

Gründung eines Bienenzuchtvereins für das Bezirksamt Krumbach,
1. Vorstand Privatier Georg Weiß von Hürben.

12. 04. 1891 Beitritt zum Kreisbienenzuchtverein von Schwaben und Neuburg.
15. 05. 1892 36 Vereinsmitglieder bewirtschaften 200 Bienenstöcke.
08. 06. 1911 Der Verein vermittelt den Verkauf von Obst und Honig, der Honig soll nicht unter 80 Pfennig verkauft werden.
22. 10. 1911 Der Verein errichtet einen Vereins Bienenstadel für 40 Völker bei Vorstand Holzschuh in Hausen.
18. 12. 1912 Die beiden Bezirksvereine Krumbach und Thannhausen werden vereinigt.
22. 06. 1913 Zweiter Vorstand Holzschuh übernimmt zu einem angemessenen Preis den Vereins Bienenstand.
22. 02. 1914 Die Verschmelzung der Vereine Krumbach und Thannhausen wird wieder aufgelöst. Hans Lang wird 1. Vorstand.
30. 03. 1919 Wegen der Kriegsjahre wurden bis zum heutigen Termin keine Versammlungen abgehalten.
28 Völker mussten wegen Faulbrut abgeschwefelt werden.
21. 11. 1926 Anschaffung von 2 Mikroskopen zur Bekämpfung der Verseuchungsgefahr.
27. 11. 1927 1. Vorstand Lang tritt wegen Krankheit zurück. Oberpostsekretär Schaumann wird zum 1. Vorstand gewählt.
23. 03. 1929 Die Anlage einer Belegstelle für Königinnenzucht in Krumbach wird beschlossen.
11. 10. 1931 Jahresversammlung verbunden mit einer Obstausstellung in Attenhausen.
10. 01. 1932 Herr Lehrer Karl Metzger aus Attenhausen wird zum 1. Vorsitzenden gewählt, da Herr Oberpostsekretär Schaumann verstorben ist.
23. 01. 1932 Die Anschaffung eines Lichtbildapparates wird beschlossen.
10. 07. 1932 Bienenstandschau und Imkersprechtag in Krumbach (Staiger) mit Besichtigung der Königinnenbelegstelle.
23. 10. 1932 Die deutsche Bienenzucht erleidet empfindlichen Verlust durch die Streichung des Steuerfreien Bienenzuckers.
40% der Bienenvölker in Bayern sind verhungert.
29. 01. 1933 Die Belegstelle des Krumbacher Vereins bietet die beste Möglichkeit die Qualität der Königinnen zu verbessern. Züchtervereinigung wir gegründet.
22. 07. 1933 Herr Ludwig Mayer Krumbach, wird 1. Vorsitzender, da Herr Lehrer Metzger Attenhausen versetzt wurde.
15. 10. 1933 Versammlung in Waltenhausen verbunden mit einer Obstausstellung und Vorstellung des Zander-Kasten.
19. 11. u.
17. 12. 1933

Imkerschulungsnachmittage in Krumbach über
“ Nutzen der Bienenzucht“ und „Bau der Honigbiene“

21. 01. u.
18. 02. 1934

Imkerschulungsnachmittage über „Die Entstehung der Biene“ und „Die Bienenwohnung“. 
Der Redner empfahl bei Neuanschaffung die Zanderbeute und das Freudensteinmaß.

18. 03. 1934

 Imkerschulungsnachmittag über „das Bienen Jahr“
„ Winterarbeiten – Frühjahrsarbeiten – Sommerarbeiten“

21. 07. 1934

Zusammenlegung der Vereine Ziemetshausen und Krumbach.

18. 03. 1935

Pfarrer Bobinger aus Aichen  spricht in einem ausführlichen Vortrag über die Bedeutung des Bienenhonigs für die menschliche Gesundheit

05. 05. 1935

Der Vorstand der Landesanstalt für Bienenzucht in Erlangen
Herr Prof. Dr. Zander hält im Dicht gefüllten Saal der Brauerei Scheppach einen Vortrag über das Thema:
„Des Imkers Arbeit im Mai und Juni“

10. 05. 1936

Eröffnung einer Belegstelle für “ Reine deutsche Königinnenzucht“  im Staatswald zwischen Ziemetshausen und Münsterhausen.

1937 – 1945

Die Aufzeichnungen wurden für diese Zeit vom Vorsitzenden Zusammengefasst. Die Belegstelle wurde letztmals 1940 beschickt.

Die Zuckerzuteilung wurde auf 15 Pfund pro Volk festgesetzt. Die Imker mussten während der Kriegsjahre 3 – 4 Pfund Honig  pro Volk abliefern.
Der Kreis Krumbach war 1936 abgesehen vom Kreis Lindau wo die Bienenzucht in folge des Obstbaues gewerblich betrieben wurde in Bezug auf Bienendichte an erster stelle.

1946 – 1951 Von 1946 bis 1951 war Herr Henauer 1. Vorsitzender während dieser Zeit wurden keine Versammlungen abgehalten. Es gibt auch keine Aufzeichnungen.
26. 08. 1951

Herr Ludwig Mayer wird wieder zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Der Honigpreis wird auf  2,50 DM festgelegt. 20 Begattungskästchen werden vom Verein angeschafft.
Von den Mitgliedern werden 830 Völker gehalten

14. 10. 1951 Eine Satzung wird ausgearbeitet und beschlossen. Bei der Belegstelle sind Misserfolge festzustellen. Eine Wachspresse wurde  erworben.
30. 11. 1952

Bezirksversammlung in der Landwirtschaftsschule in Krumbach.

Der Präsident des deutschen Imkerbundes „Herr Studienrat Birklein“ aus Nürnberg und der Präsident des Bauernverbandes
„Landrat Dr. Rothermel“ sprechen zum Thema: „Wir Bauern brauchen die Imker“

05. 12. 1954

Herr Kornelius Enzler wird als Bezirksseuchensachverständiger aufgestellt. Teilweise bis zu 80% Völkerverluste infolge Nosema.

06. 03. 1955

Direktor Dr. Böttcher von der Landesanstalt spricht vor 80 Teilnehmern im Gasthof Munding über „Ertrags- und Rentabilitätssteigerung in der Imkerei.“

10. 06. 1955

Königinnenlehrkurs im Saal der Landwirtschaftsschule. 16 Teilnehmer

27. 11. 1955

Herr Reg. Amtmann Kraus, Bienenzuchtberater für Oberbayern spricht über Königinnenzucht.  Anschließend an seine Ausführungen zeigt er einen Film über die Prüfstation Acheleschwaig.

24. 02. 1957

Im Landkreis Krumbach ist ein starker Rückgang der Bienenvölker und Imker zu verzeichnen. Es werden Standkontrollen durchgeführt und die Stände auf Faulbrut und Milbenseuche untersucht. Die Werbung für Imker nachwuchs ist dringend notwendig.

07. 07. 1957

Imkerausflug in das Altmühltal. 46 Teilnehmer.

03. 11. 1957

Bei der Herbstversammlung wird der Honigpreis auf 3,50 DM festgelegt. Auf die  Nosema bekämpfung wurde hingewiesen.

06. 07. 1958

Ausflug zur Landesanstalt für Bienenzucht nach Erlangen.
44 Teilnehmer.

27.02. – 01. 03. 1959  24 Teilnehmer bei Bienenzuchtlehrkurs
12. 07. 1959 Ausflug nach Hörbranz mit Besuch eines Imkers mit ca. 100 Völker.
03. 06. 1960

Imkerausflug ins kleine Walsertal, mit Besuch der Breitachklamm.
60 Teilnehmer.

06. 11. 1960

Bei der Herbstversammlung im Gasthof Munding spricht vor 50 Teilnehmern Herr Deist aus Stuttgart über die Dosenfütterung.

07. 12. 1963

Von den Mitgliedern des Vereins werden 656 Bienenvölker bewirtschaftet.

24. 09. 1966

1. Vorstand Ludwig Mayer ist Verunglückt. Als seinen Nachfolger wird Herr Hubert  Mayer gewählt.

13. 04. 1969

Der Verein zählt 65 Mitglieder die 732 Bienenvölker bewirtschaften.

Folgende Veranstaltungen wurden durchgeführt: Standbesichtigung bei Herrn Waltenberger in Mindelheim, Ausflug nach Stuttgart-Hohenheim und besuch des Apimondia-Kongress in München. Die Schaffung des Reinzuchtgebietes „Scheppacher Forst“ wird bekannt gegeben.

 05. 02. 1971  80. Jahre Imkerverein Krumbach verbunden mit einer Ausstellung wird gefeiert. Der Verein zählt 63 Mitglieder, die 807 Bienenvölker betreuen.
 23. 10. 1981  Zum 1. Vorsitzenden wird in einer außerordentlichen Versammlung im Gasthaus Falk Herr Alfred Walch gewählt.
19. 11. 1982

Es wird beschlossen einen Imkerstammtisch einzuführen.
Der Vereinsausflug führte  zur Bienenzuchtanstalt nach Imst in Tirol.

03. 05. 1985 Der Vorsitzende machte die Anwesenden auf das Varroa-Problem aufmerksam. Er empfahl das einhängen von Drohnenrahmen. Der Vereinsausflug führte an den Bodensee.
15. 02. 1986

Bei der Jahresversammlung war die Varroabehandlung wieder Thema.
Zu Zuchtzwecken wurden zwei künstlich besamte Königinnen angeschafft.

04. 12. 1987

Der Verein zählt 64 Mitglieder die 1090 Bienenvölker bewirtschaften.
Die Varroamilbe hat zugeschlagen . Mehrere Völker sind zusammengebrochen.

02. 12. 1988 In Krumbach wird der „Tag der Waldameise“ mit Beteiligung des Imkervereins  durchgeführt. Der Verein beteiligt sich am Tag der offenen Tür im Kreislehrgarten u. an der KRU 88.
02. 03. 1990

Herr Wilfried Baerlecken wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Der Bau eines Lehrbienenstandes im Kreislehrgarten wird beschlossen.
In den Herbstmonaten wird im Kreislehrgarten das Bienenhaus für den Lehrbienenstand errichtet.

07. 12. 1990 Der Verein erstellt eine neue Satzung und wird in das Vereinsregister eingetragen.
07.02.1992 Der Verein wird als gemeinnützig anerkannt. Frau Karin Winkler berichtet im „Hoigarta“ über die Bienenhaltung und über den Lehrbienenstand. Ein gebrauchter Dampfwachsschmelzer wird gekauft.
05. 02. 1993 Der Verein beteiligt sich an der Ausrichtung des schwäbischen Imkertages in Ursberg. 5 Zuchtköniginnen aus Triesdorf werden gekauft.
07. 03. 1997 Der Verein erstellt einen Info Kasten. Der Vereinsausflug führt nach Oberstdorf mit Besichtigung einer Imkerei. Wie jedes Jahr, Teilnahme am „Tag der offenen Tür“  im Kreislehrgarten.
06. 03. 1998 Der Vereinsausflug führt nach Freising. Die Varroabehandlung mit dem Schwammtuch wird vorgestellt.
05. 03. 1999

Der Verein zählt derzeit 59 Mitglieder die im Durchschnitt 10,5 Bienenvölker halten.

Besonderer Höhepunkt in diesem Jahr war der 4-tägige Ausflug zum Bieneninstitut nach Celle mit Besuch einer Korbimkerei.

10. 03. 2000

Beteiligung am Tag der offenen Tür im Kreislehrgarten. Vortrag von Fachberater Fischer über Königinnenzucht u. Ablegerbildung.
Der Vereinsausflug  führte nach Acheleschwaig u. Glentleiten.

02. 03. 2001

Die Vereinsmitglieder spenden 240 kg Honig für Gomel bei Tschernobil. Vereinsausflug zur Landesanstalt für Bienenzucht nach Erlangen. Präsenz beim „Tag der offenen Tür“  im Kreislehrgarten.

28. 09. – 03. 10. 2001

Beteiligung an der „Schwäbischen Grünen Woche“ im Krumbad und im Kreislehrgarten.

12. 09. 2002

Vereinsausflug in den Spreewald mit Besichtigung einer Imkerei u. Stadtführungen in Dresden und Leipzig.

05. 03. 2004

Errichtung eines Schleuderraumes im Kreislehrgartengebäude.

Ausflug an den Bodensee mit Besichtigung einer Imkerei in Scheidegg. Einrichtung der Internetseite des Vereins. Nachmittagsbetreuung von 3 Schulklassen der Grundschule und 2 Klassen des Gymnasiums im Kreislehrgarten.

04. 03. 2005

Der Imkerverein Krumbach erhält den Umweltpreis des Landkreises Günzburg.

Ausflug nach Regensburg mit Besichtigung der Großimkerei Sedelmayer.  4 Klassen des Gymnasiums und 2 Klassen der Grundschule wurden die Wunderwelt der Bienen näher gebracht.

03. 03 2006

Josef Strobel wird zum ersten Vorsitzenden gewählt.

8 Probeimker wurden während des Jahres zu Imkern ausgebildet.
54 Teilnehmer beim Anfängerkurs im Kreislehrgarten.
Der Vereinsausflug führte uns nach Stralsund und auf die Insel Rügen. Erstmals wurde ein Grillabend durchgeführt.

03. 03. 2007

Der Verein zählt 70 Mitglieder.  Der Vereinsname wurde in

„Imkerverein Krumbach von 1891 e.V.“ geändert. Die Satzung wurde überarbeitet. Zwei Aufbaukurse wurde von Fachberater Fischer durchgeführt. Der Vereinsausflug ging zum Kloster Weltenburg und zum Kreislehrgarten nach Kehlheim.

07. 03. 2008

Erstmals wird vor der Jahresversammlung ein Gottesdienst für Verstorbene Mitglieder eingeführt. Unter großer Beteiligung wird ein Honigkurs und Anfängerkurs durchgeführt. Der Ausflug führte zum Kloster Windberg u. nach Straubing.

06. 03. 2009

Höhepunkt des Vereinsjahres war die Imkerreise in die Toskana mit Besichtigung einer Großimkerei (800 Bienenvölker).  Königinnenkurs in Theorie und Praxis sowie ein Vortrag über die Zukunft der Imkerei wurden  gut besucht. Eine Stockwaage, die über das Internet eingesehen werden kann wurde installiert.

05. 02. 2010

Der Verein zählt 77 Mitglieder. Anfängerkurse und Honigkurs von Fachberater Fischer waren gut besucht. Der Vereinsausflug führte nach Fischingen (Schweiz) und nach Konstanz.

04. 03. 2011

Der Verein zählt 81 Mitglieder. Kurse über Auswinterung und Frühjahrsarbeiten wurden durchgeführt. Die Landesanstalt in Veitshöchheim und die Stadt Würzburg wurden besucht.

15 Jungimker wurden beim  Probeimkern von April bis August in die Imkerei eingeführt.

02.03.2012

Der Verein zählt 87 Mitglieder. Durch Fachberater Fischer wird ein Anfängerkurs im Kreislehrgarten durchgeführt.
11 der 15 Probeimker treten dem Verein bei.

 Ausstellung „120 Jahre Imkerverein Krumbach“ in der Schalterhalle der Sparkasse Krumbach.
 Imkerausflug nach Thüringen.

 08.03.2013 Der Verein zählt 91 Mitglieder. 

Der Vereinsausflug führt auf die Schwäbische Alp nach Schelklingen und zum Schloß Lichtenstein. Schwäbischer Züchtertag in Krumbach. Wechsel des Vereinslokals in das Gasthaus Munding wird beschlossen.

07.03.2014

Der Verein zählt nun 107 Mitglieder. 18 Probeimker werden in die Praxis der Imkerei eingeführt und werden Mitglied im Verein.
Dr. Liebig hält im mit 186 Teilnehmern überfüllten Mundingsaal einen Vortrag über Zeitgemäßes Imkern.  Der IV Krumbach wurde bei der Honigmesse in Neusäss bester Imkerverein Bayerns.

06.03.2015

Nach dem Rücktritt von Josef Strobel wird Hans Biberacher Kommissarisch 1. Vorsitzender des Vereins.
Der Verein zählt 113 Mitglieder, die 868 Bienenvölker betreuen.
Der IV Krumbach wird zum 2. Mal bester Imkerverein Bayerns.

04.03.2016

Bei der Jahresversammlung des Vereins wird Hans Biberacher zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Eine neue Satzung wird beschlossen.

10.07.2017

Bei der Jahresversammlung wird der Vereinsbeitrag auf 15,00€  festgelegt.
10 Probeimker werden ausgebildet.
Der Verein wird bei der Honigmesse in Köditz/Hof zum 3. Mal bester Imkerverein  Bayerns.Die besten Honige Bayerns kommen ebenfalls von 2 Imkern aus unserem Verein.